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Ein nicht unbedeutender Aspekt bei der Errichtung von Bahnanlagen besteht in der Ausrüstung mit einem breiten Spektrum von Licht- und Kraftanlagen. Obwohl diese nicht augenscheinlich im Vordergrund stehen, ist ohne sie der Betrieb nicht möglich. Die Versorgung dieser Bahntechnischen Einrichtungen mit elektrischer Energie muss gewährleistet sein. Ein Problem vor allem im Alpenraum, sind Schneeablagerungen auf Weichenanlagen im Winter. Es werden elektrische Weichenheizstäbe eingesetzt die, in den Schienenfuß eingelegt, auf temperatur-, licht- und farbsensitive "Schneefühler" reagieren, aber auch manuell ferngesteuert werden können. Für den Komfort der Fahrgäste in den Waggons auch bei Tiefsttemperaturen, sorgen Zugvorheizanlagen.
In Straßen- und Personentunnels kann Wasser zum Problem werden. Hier schaffen Pumpanlagen Abhilfe. Im gesamten Streckenbereich sind Stellwerksanlagen und signaltechnische Einrichtungen mit Energie zu versorgen. Bei Stromausfällen kann der Betrieb über Notstromversorgungseinrichtungen aufrecht erhalten werden. Energie benötigen auch Bremsprobeanlagen, Aufzüge, Lifte und Rolltreppen in Bahnhofsbereichen. Vielfältige Notwendigkeiten der Beleuchtung, vom Bahnhof mit Verschubbereichen, Personentunnels, Kassenhallen, Bahnsteigsbeleuchtungen und Unterführungen bis zum Tunnel mit beleuchteten Rettungsplätzen erfordern die Versorgung mit Strom einer Frequenz von 50 Hertz. Er wird aus dem Netz der jeweiligen lokalen Energieversorgungsunternehmen bezogen. Wo das nicht möglich ist, wird Bahnstrom zum Betrieb dieser Anlagen mittels Masttransformatoren auf die gewünschte Spannung und Frequenz transformiert.

 

Hier sehen sie die montierten unlackierten Teile für den Eichhorn-Modellbau Mast- transformator. Der Mast ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Wenn Sie hier klicken, dann sehen Sie die lackierten Einzelteile für den Masttransformator

Diese Masttransformatoren finden sich in so manchem Bahnhof oder an anderer betriebstechnisch relevanten Stelle. Unscheinbar stehen die Geräte häufig auf einer Metallkonsole auf einem Turmmast. Um die Versorgungsspannung nötigenfalls trennen zu können bedient man sich sogenannter Hörnchenelektroden. Zwei Isolatoren, einer davon beweglich, mit gekreuzten Hörnchen sorgen für ein Abflammen des beim Ausschalten entstehenden Lichtbogens und schützen somit den Kontakt des Schalters vor dem Abbrennen. Die Schalteinrichtung findet ihren Platz meist auf der Spitze desselben Turmmasts. Eine Sicherung zwischen Trafo und Schaltanlage sorgt für Schutz bei Kurzschlüssen.

Bis dato gab es, zumindest von der Modellbahnindustrie, keine entsprechenden Geräte, die es dem Modellbahner erlaubt hätten, diese notwendigen Kleinteile auf seiner Anlage nachzubilden.

Eichhorn-Modellbau hat sich nun der Thematik angenommen, lautet unser Motto doch, dem Modellbahner immer weitere Utensilien zu bieten, die es am Markt noch nicht gibt, und bietet ein Set an, das es ermöglicht einen  Turmmasten mit einer solchen Gerätschaft auszurüsten.

Das Set enthält einen Transformator mit entsprechenden Isolatoren und Zuleitung, eine Tragekonsole zur Montage am Masten, zwei Verteiler und Schaltkonsolen zur Montage an der Mastspitze sowie ein Schaltgestänge.

Die beiden Schaltkonsolen inklusive dem Schaltgestänge sind auch separat erhältlich, können sie doch z.B. zur Versorgung und ggf. notwendigen Abschaltung von Ladegleisen dienen.

Da der Vorbildtransformator sowohl einphasigen Wechselstrom als auch dreiphasigen Drehstrom zu transformieren vermag, kann er durchaus auch an nicht bahnbezogenen Mittelspannungsmasten im 50 Hz Netz montiert werden.